Usertest: }}}}Hier mein Testbericht der Acoustic Energy ae 500}}}}

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Die Perfomance des Kompaktlautsprecher Acoustic Energy AE 100 hat Tammo Boekhoff, Administrator der Gruppe Heimkino Hifi & Spaß auf Facebook so umgehauen, dass er unbedingt wissen wollte, was AE im „oberen“ Preisbereich drauf hat. Hier Tammos persönlicher Usertest:

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Nachdem ich die AE 100 Zuhause probehören durfte und sie deutlich besser als zuvor erwartet waren, sind mir beim Durchstöbern der Herstellerseite 2 Lautsprecher ins Auge gefallen. Die AE 500 und die 509. Optisch habe ich mich gleich in das amerikanische Walnussfunier verliebt. Wo findet man heutzutage Lautsprecher mit einem schönen dunklen Echtholzfunier ? Ich denke der Markt ist überschaubar. Irgendwie ging meine Neugierde mit mir durch und Zack! Schon habe ich ein Pärchen der AE 500 bei mir zum Probehören.

Als ich das Paket von der DHL-Station geholt habe, ist mir gleich das hohe Gewicht aufgefallen. Zwar nicht so schwer dass ich die Leuchtweitenregulierung im Auto hätte anpassen müssen, aber schon ein ganzes Stück schwerer als die AE 100. Nachdem ich die Lautsprecher ausgepackt habe, war ich erstaunt dass sie in echt noch besser als auf den zuvor gesehenen Bildern aussahen. Schön dunkel und massiv sahen sie aus.

Doch wie klingen die Möbelstücke denn nun ? Bei den ersten Titeln klangen sie etwas schlechter als erwartet. Bass war etwas da, Mittelton war da und Hochton auch. Irgendwie klangen sie langweilig. Vielleicht war das Material einfach nicht hochwertig genug. Also habe ich ein paar Lieder rausgesucht, die in einer guten Quallität aufgenommen wurden. Siehe da ! Der Klang lößte sich jetzt super vom Lautsprecher. Bass war trocken und präzise, der Mittelton klang sehr warm und der Hochton fügte sich sanft und keineswegs aufdringlich hinzu. Ich kam zu dem Entschluss dass wir es hier mit einem neutral – und audiophil spielenden Lautsprecher zu tun haben. Ich hörte mir verschiedene Titel und war bei den guten Aufnahmen mitten in der Musik. Ich kenne es von meinen Quadral, dass sie die Musik ,,schön“ reden. Etwas mehr Bass, sanfter Mittelton und etwas frischere Höhen. So klingt jede Aufnahme gut. Da musste ich mich etwas umgewöhnen.

Jetzt habe ich mich etwas ,,umgewöhnt“ und kann nur sagen Wow ! Ich habe vor 2 Tagen die Bowers & Wilkins 800 D3 gehört. Irgendwie haben die AE 500 genau diesen Karakter. Sie spielen sehr warm und irgendwie hat man ein ,,Live dabei“ feeling. Kann ich aber nicht genau beschreiben. Außerdem empfindet es auch jeder anders. Die B&W spielen natürlich viel besser. Aber kosten auch 13.800€ mehr. Das war schon echt der Wahnsinn wie natürlich und losgelößt der Klang rüber kam. Jetzt aber zu den AE 500. Fangen wir mit ,,Masoko Tanga“ von The Police an. Von der Schallplatte wohlgemerkt. Hier kommt der Klang sehr lebendig und stimmig rüber. Am Ende, als das Zupfen der Saiten in den Hintergrund geschoben wird und verstummt, macht die Bühnenabbildung der AE 500 alle Ehre. Wenn man die Augen schließt, dann kommt der Ton gefühlt hinter den Lautsprecher weg. Einfach klasse Weiter geht es mit ,,So schön“ von Peter Maffay. Die unplugged Version auf Vinyl. Auch hier kommt es einfach nur super Gefühlvoll rüber. Die Gitarre kommt auch sehr präzise rüber.

Machen wir mal mit digitalem Medium weiter.
Diesmal geht es mit ,,Tears in Heaven“ von Eric Clapton in der Akustik Version los. Auch hier wird die Gitarre sehr direkt, aber keinesfalls zu scharf wiedergegeben. Einige Lautsprecher werden hier sehr analytisch. Soll leute geben, die schärfe mit Auflösung verwechseln. Wer eine Gitarre schonmal Live gehört hat oder selber Gitarre spielt, wird feststellen dass sie in echt gar nicht so scharf klingen wie es einige Lautsprecher wiedergeben. Als dann der erste Triangelton kommt, hört man ihn links überhalb vom rechten Lautsprecher. Die Instrumente werden sehr gut an ihre Stelle platziert. mit ,,Change the World“ geht es weiter. Hier zeigt der Lautsprecher seine Spielfreude im ganzen Maße. Alles wirkt harmonisch und natürlich. In dem Lid ,,Wild thoughts“ von DJ Khaled kommt die Stimme sehr gut rüber. Auch der Bass ist sehr präzise. In dem Lied ,,Down the hole“ von John Campbell ist man warlich Live dabei. Das Rascheln kommt gefühlt vor einem weg und die Stimme umhüllt einen. Bei ,,Stole the Show“ kommt der Bass schön impulsartig und der Schellenkranz scheint in einiger Entfernung rechts und links neben einem zu stehen. Sehr Beeindruckend.

Fazit: Die Box ist für qualitativ hochwertige Musik perfekt geeignet. Besonders für Leute die einen,, warmen“ erlichen sound mögen. B&W Besitzter wissen was ich meine. Canton Liebhaber wird der scharfe Hochton fehlen, aber man kann sich ja dem natürlichen gewöhnen. Und was unbedingt noch gesagt werden muss ist, dass die Maße 12,5 cm für den Tieftöner nur die Membran beschreibt. Also von Sicke zu Sicke und nicht von Korbende bis Korbende so wie viele andere Hersteller es machen. Ich zum Beispiel habe in meinen quadral 2 18cm Chassis. Wobei es eigentlich nur 16cm sind. Da sind die Briten anscheinend ehrlicher

Wer sich sein eigenes Urteil bilden möchte, auf zum nächsten Hifihändler oder Kontakt mit uns aufnehmen.

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