David’s Take: ACOUSTIC ENERGY AE300

David’s Take: ACOUSTIC ENERGY AE300

Blogeintrag von einem begeisterten User über den Kompaktlautsprecher Acoustic Energy AE 300. Unter der Rubrik „David’s Take:“.

Da hat sich aber einer gefreut, gewinnt eine AE 300. Hatte zuvor noch nie etwas in seinem Leben gewonnen. Hört rein und ist baff! Kennt ihr den Ausdruck, wenn jemand sehr stark beindruckt ist? So erging es David mit dem Gewinn seines Kompaktlautsprechers.

Bei einem UVP von 750 US-Dollar ist der Preis nicht billig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis dieser Lautsprecher ist jedoch erstaunlich günstig. Diese Lautsprecher sind nicht nur großartig, sie sind bei nur mittleren Preis was für echte Audiophile Aufsteiger.

Kompletter Test hier nachzulesen (in englisch)

Anhörbar und Kaufbar beim kompetenten Hifihändler in deiner Nähe! .

Usertest: }}}}Hier mein Testbericht der ACOUSTIC ENERGY AE 500}}}}

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Die Perfomance des Kompaktlautsprecher Acoustic Energy AE 100 hat Tammo Boekhoff, Administrator der Gruppe Heimkino Hifi & Spaß auf Facebook so umgehauen, dass er unbedingt wissen wollte, was AE im „oberen“ Preisbereich drauf hat. Hier Tammos persönlicher Usertest:

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Nachdem ich die AE 100 Zuhause probehören durfte und sie deutlich besser als zuvor erwartet waren, sind mir beim Durchstöbern der Herstellerseite 2 Lautsprecher ins Auge gefallen. Die AE 500 und die 509. Optisch habe ich mich gleich in das amerikanische Walnussfunier verliebt. Wo findet man heutzutage Lautsprecher mit einem schönen dunklen Echtholzfunier ? Ich denke der Markt ist überschaubar. Irgendwie ging meine Neugierde mit mir durch und Zack! Schon habe ich ein Pärchen der AE 500 bei mir zum Probehören.

Als ich das Paket von der DHL-Station geholt habe, ist mir gleich das hohe Gewicht aufgefallen. Zwar nicht so schwer dass ich die Leuchtweitenregulierung im Auto hätte anpassen müssen, aber schon ein ganzes Stück schwerer als die AE 100. Nachdem ich die Lautsprecher ausgepackt habe, war ich erstaunt dass sie in echt noch besser als auf den zuvor gesehenen Bildern aussahen. Schön dunkel und massiv sahen sie aus.

Doch wie klingen die Möbelstücke denn nun ? Bei den ersten Titeln klangen sie etwas schlechter als erwartet. Bass war etwas da, Mittelton war da und Hochton auch. Irgendwie klangen sie langweilig. Vielleicht war das Material einfach nicht hochwertig genug. Also habe ich ein paar Lieder rausgesucht, die in einer guten Quallität aufgenommen wurden. Siehe da ! Der Klang lößte sich jetzt super vom Lautsprecher. Bass war trocken und präzise, der Mittelton klang sehr warm und der Hochton fügte sich sanft und keineswegs aufdringlich hinzu. Ich kam zu dem Entschluss dass wir es hier mit einem neutral – und audiophil spielenden Lautsprecher zu tun haben. Ich hörte mir verschiedene Titel und war bei den guten Aufnahmen mitten in der Musik. Ich kenne es von meinen Quadral, dass sie die Musik ,,schön“ reden. Etwas mehr Bass, sanfter Mittelton und etwas frischere Höhen. So klingt jede Aufnahme gut. Da musste ich mich etwas umgewöhnen.

Jetzt habe ich mich etwas ,,umgewöhnt“ und kann nur sagen Wow ! Ich habe vor 2 Tagen die Bowers & Wilkins 800 D3 gehört. Irgendwie haben die AE 500 genau diesen Karakter. Sie spielen sehr warm und irgendwie hat man ein ,,Live dabei“ feeling. Kann ich aber nicht genau beschreiben. Außerdem empfindet es auch jeder anders. Die B&W spielen natürlich viel besser. Aber kosten auch 13.800€ mehr. Das war schon echt der Wahnsinn wie natürlich und losgelößt der Klang rüber kam. Jetzt aber zu den AE 500. Fangen wir mit ,,Masoko Tanga“ von The Police an. Von der Schallplatte wohlgemerkt. Hier kommt der Klang sehr lebendig und stimmig rüber. Am Ende, als das Zupfen der Saiten in den Hintergrund geschoben wird und verstummt, macht die Bühnenabbildung der AE 500 alle Ehre. Wenn man die Augen schließt, dann kommt der Ton gefühlt hinter den Lautsprecher weg. Einfach klasse Weiter geht es mit ,,So schön“ von Peter Maffay. Die unplugged Version auf Vinyl. Auch hier kommt es einfach nur super Gefühlvoll rüber. Die Gitarre kommt auch sehr präzise rüber.

Machen wir mal mit digitalem Medium weiter.
Diesmal geht es mit ,,Tears in Heaven“ von Eric Clapton in der Akustik Version los. Auch hier wird die Gitarre sehr direkt, aber keinesfalls zu scharf wiedergegeben. Einige Lautsprecher werden hier sehr analytisch. Soll leute geben, die schärfe mit Auflösung verwechseln. Wer eine Gitarre schonmal Live gehört hat oder selber Gitarre spielt, wird feststellen dass sie in echt gar nicht so scharf klingen wie es einige Lautsprecher wiedergeben. Als dann der erste Triangelton kommt, hört man ihn links überhalb vom rechten Lautsprecher. Die Instrumente werden sehr gut an ihre Stelle platziert. mit ,,Change the World“ geht es weiter. Hier zeigt der Lautsprecher seine Spielfreude im ganzen Maße. Alles wirkt harmonisch und natürlich. In dem Lid ,,Wild thoughts“ von DJ Khaled kommt die Stimme sehr gut rüber. Auch der Bass ist sehr präzise. In dem Lied ,,Down the hole“ von John Campbell ist man warlich Live dabei. Das Rascheln kommt gefühlt vor einem weg und die Stimme umhüllt einen. Bei ,,Stole the Show“ kommt der Bass schön impulsartig und der Schellenkranz scheint in einiger Entfernung rechts und links neben einem zu stehen. Sehr Beeindruckend.

Fazit: Die Box ist für qualitativ hochwertige Musik perfekt geeignet. Besonders für Leute die einen,, warmen“ erlichen sound mögen. B&W Besitzer wissen was ich meine. Canton Liebhaber wird der scharfe Hochton fehlen, aber man kann sich ja dem natürlichen gewöhnen. Und was unbedingt noch gesagt werden muss ist, dass die Maße 12,5 cm für den Tieftöner nur die Membran beschreibt. Also von Sicke zu Sicke und nicht von Korbende bis Korbende so wie viele andere Hersteller es machen. Ich zum Beispiel habe in meinen quadral 2 18cm Chassis. Wobei es eigentlich nur 16cm sind. Da sind die Briten anscheinend ehrlicher

Wer sich sein eigenes Urteil bilden möchte, auf zum nächsten Hifihändler oder Kontakt mit uns aufnehmen.

Vorführbereit bei folgenden Hifihändler:
Deutschland:
PLZ 0
Audio Atelier Zahna
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Horch und Guck Berlin Hifi Outlet
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HiFi & Video Technik Gogler, Oliver Gogler e. K. Freiburg
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Heinzler Hifi ideal Schwabmühlhausen
PLZ 9
FTS Ansbach
Weichlein-Electronic Burgebrach
Radio Heger in Möhrendorf
Österreich:
Aktivstudio Innsbruck
Wiener LP Café

Auch als Standlautsprecher erhältlich. Mehr unter Acoustic EnergyAE 509

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Unsere Lautsprecher überzeugen immer mehr, die Tests sind phänomenal gut weltweit. Jetzt erobern sie auch immer mehr Hörerherzen in Deutschland, Luxemburg & Österreich. Tammo Boekhoff hat sich den Kompaktlautsprecher Acoustic Energy „The White One“, die limitierte weiße AE 100, eigentlich nur unverbindlich anhören wollen:

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Acoustic Energy, ein englischer Traditionshersteller von dem ich noch keinen Lautsprecher hören konnte…Leider…


Ich wurde aufgrund der ,,Werbung“ für Acoustic Energy von Markus Pajonk in der von Christian Pakulla, Volker Rüdebusch, Mike Andreas Rieflin und mir leitenden Facebook Gruppe ,, Heimkino Hifi & Spaß“ auf den Hersteller aufmerksam gemacht. Und irgendwie kitzelte es mich regelrecht unter den Nägeln, die Lautsprecher einmal hören zu dürfen. Also habe ich Kontakt mit Markus Pajonk, dem kaufmännischen Leiter bei Acoustic Energy, aufgenommen. Schnell stellten wir fest dass der nächste Händler zu weit weg ist, um mal schnell zum hören zu kommen. Also hat er mir angeboten ein Pärchen der AE100 zukommen zu lassen. Ein großer Fehler wie sich festgestellt hat, denn eigentlich sind sie mir schon fast ans Herz gewachsen und ich will sie nicht mehr hergeben. Genug dazu, fangen wir an, den Lautsprecher einmal genauer zu betrachten.
Nachdem man ihn aus der vor Kratzer schützenden Folie genommen hat, wundert man sich zuallererst wo die Löcher für die Frontabdeckungen sind. Doch da wird man schnell enttäuscht, denn die Gitter haften magnetisch am Gehäuse. Und das für einmal 350€ UVP. Ach ja, Paarpreis. Die Lautsprecher habe ich in der weiß matt lackierten Variante erhalten. Ich bin anfangs auf Fehlersuche gegangen, denn irgendwas muss man doch an der Verarbeitung zu bemängeln finden. Aber auch da wurde ich enttäuscht. Ok, die Terminals sind etwas,, günstig“ gehalten, doch das wäre Meckern auf hohem Niveau. Die Lackierung ist fehlerfrei, die Chassis und das Anschlussterminal sind sehr gut ins Gehäuse eingelassen, die Kanten sind sauber abgerundet und jedes Chassis ist mit einem dünnen Metallring umrandet, was dem Lautsprecher außerordentlich gut steht wie ich finde. Das Gitter sitzt extrem stabil am Lautsprecher und zieht sich automatisch in die vorgesehene Richtung, sodass es eine Flucht bildet. Auch beim seitlichen Berühren fällt es nicht so schnell ab, wie ich es von anderen Lautsprecher in einer deutlich höheren Preisklasse gewohnt bin. Und das für 350€? Etwas verblüfft kam ich zu dem Entschluss dass die Lautsprecher dann irgendwelche Defizite im Klang haben müssen. Also habe ich sie an meinen Yamaha rx-a 1070 angeschlossen und den Pure direkt Modus aktiviert. Da fiel mir die Kinnlade noch ein Stockwerk tiefer. Ich denke viel weiter runter ging es dann auch wirklich nicht mehr. Ich muss zugeben dass ich beim Auspacken etwas über den 11cm Tiefmitteltöner schmunzeln musste. Der schwarze ca 1,5 cm dicke Ring lässt ihn zwar größer erscheinen, aber das ist akustisch nicht relevant. Als ich die ersten ,,audiophilen“ Stücke abspielte, hatte ich meine Ansicht über die AE100 geändert. Jetzt bekam ich eher etwas Angst. Angst, dass sie meine quadral übertrumpfen. Ich war ziemlich eingehüllt vom Klang. Der Bass war sehr trocken, die Mitten lösten sich gut vom Lautsprecher, sodass die Objekte förmlich in der Luft standen. Der Hochton fügte sich sanft und nicht aufdringlich ins Geschehen ein. Was viel interessanter war, ist die Tatsache dass die Lautsprecher größer klingen als sie tatsächlich sind. Das hat nichts mit dem Bassvolumen zutun, sondern das die Objekte im Raum an ihre richtige Stelle platziert werden. Jetzt musste ich ertsmal eine Nacht schlafen, bis ich zum heutigen finalen Testtag komme.
Fangen wir mit Bass & Drums von Nils Lofgren an. Alle Instrumente lösen sich sehr gut und bei Minute 1:15 hat man das Gefühl, dass das Klatschen hinter einem weg kommt.
Machen wir mit Big in Japan-live von Ane Brun weiter. Hier kommt gleich zu Anfang eine gezupfte Gitarrensaite zu Ohren, was der Lautsprecher mit beachtlicher Präzision ausarbeitet. Auch die Stimme klingt sehr direkt rüber.
Als drittes nehme ich ,,Veto“ von Sohn. Wenn man hier die Augen schließt hat man das Gefühl in einem großen Raum zu sein. Die Stimme scheint, hinter einem auszuklingen. Die Emotionen werden hier exzellent übertragen und der Bass kommt sehr trocken und kontrolliert rüber. Wenn man die Augen öffnet und die kleinen Lautsprecher sieht, läuft es einem kalt den Rücken runter. Ich bin gerührt ! Eine beachtliche Leistung.
Weiter geht es mit,, I was made for loving you “ von Maria Mena. Hier hört man zu Anfang wunderbar das Schleifen der E-Bass Saite. Die Stimme kommt auch hier wieder sehr fein rüber.
Zum Schluss geht es mit,, Never Ever Land“ von Infected Mushroom“ Elektronisch zur Sache. Man wird auch hier vom Diffusen Klang beeindruckt. Ab Minute 1:25 hört man den ersten potenteren Ton mittig und leicht über den Lautsprecher. Die darauf folgenden Töne, die von rechts nach links und umgekehrt hin und her wechseln, sinken gefühlt unter den Lautsprecher bis sie verstummen.
Ich bin immer noch etwas sprachlos aber trotzdem hier mein Fazit.
Der Lautsprecher ist geeignet für kleine bis mittelgroße Räume. So laut und Bass stark wie ein 1,1 Meter hoher Standlautsprecher mit zwei 18cm Bässen kommt er logischerweise nicht. Er ist bis zur deutlich gehobenen Zimmerlautstärke mit Musik in hoher Auflösung sehr gut geeignet. Auch wenn der Tiefmitteltöner gut am arbeiten ist, hat man bis zu einem gewissen Punkt keine hörbaren Verzerrungen, was in der Preisklasse auch nicht selbstverständlich ist. So, ich lausche noch weiter den Klängen der Acoustic Energy AE100.

Wer sich sein eigenes Urteil bilden möchte, auf zum nächsten Hifihändler oder Kontakt mit uns aufnehmen.