Usertest: }}}}}}}Testbericht Acoustic Energy AE100{{{{{{{{

Usertest: }}}}}}}Testbericht Acoustic Energy AE100{{{{{{{{

Unsere Lautsprecher überzeugen immer mehr, die Tests sind phänomenal gut weltweit. Jetzt erobern sie auch immer mehr Hörerherzen in Deutschland, Luxemburg & Österreich. Tammo Boekhoff hat sich den Kompaktlautsprecher Acoustic Energy „The White One“, die limitierte weiße AE 100, eigentlich nur unverbindlich anhören wollen:

Usertest: }}}}}}}Testbericht Acoustic Energy AE100{{{{{{{{
Acoustic Energy, ein englischer Traditionshersteller von dem ich noch keinen Lautsprecher hören konnte…Leider…


Ich wurde aufgrund der ,,Werbung“ für Acoustic Energy von Markus Pajonk in der von Christian Pakulla, Volker Rüdebusch, Mike Andreas Rieflin und mir leitenden Facebook Gruppe ,, Heimkino Hifi & Spaß“ auf den Hersteller aufmerksam gemacht. Und irgendwie kitzelte es mich regelrecht unter den Nägeln, die Lautsprecher einmal hören zu dürfen. Also habe ich Kontakt mit Markus Pajonk, dem kaufmännischen Leiter bei Acoustic Energy, aufgenommen. Schnell stellten wir fest dass der nächste Händler zu weit weg ist, um mal schnell zum hören zu kommen. Also hat er mir angeboten ein Pärchen der AE100 zukommen zu lassen. Ein großer Fehler wie sich festgestellt hat, denn eigentlich sind sie mir schon fast ans Herz gewachsen und ich will sie nicht mehr hergeben. Genug dazu, fangen wir an, den Lautsprecher einmal genauer zu betrachten.
Nachdem man ihn aus der vor Kratzer schützenden Folie genommen hat, wundert man sich zuallererst wo die Löcher für die Frontabdeckungen sind. Doch da wird man schnell enttäuscht, denn die Gitter haften magnetisch am Gehäuse. Und das für einmal 350€ UVP. Ach ja, Paarpreis. Die Lautsprecher habe ich in der weiß matt lackierten Variante erhalten. Ich bin anfangs auf Fehlersuche gegangen, denn irgendwas muss man doch an der Verarbeitung zu bemängeln finden. Aber auch da wurde ich enttäuscht. Ok, die Terminals sind etwas,, günstig“ gehalten, doch das wäre Meckern auf hohem Niveau. Die Lackierung ist fehlerfrei, die Chassis und das Anschlussterminal sind sehr gut ins Gehäuse eingelassen, die Kanten sind sauber abgerundet und jedes Chassis ist mit einem dünnen Metallring umrandet, was dem Lautsprecher außerordentlich gut steht wie ich finde. Das Gitter sitzt extrem stabil am Lautsprecher und zieht sich automatisch in die vorgesehene Richtung, sodass es eine Flucht bildet. Auch beim seitlichen Berühren fällt es nicht so schnell ab, wie ich es von anderen Lautsprecher in einer deutlich höheren Preisklasse gewohnt bin. Und das für 350€? Etwas verblüfft kam ich zu dem Entschluss dass die Lautsprecher dann irgendwelche Defizite im Klang haben müssen. Also habe ich sie an meinen Yamaha rx-a 1070 angeschlossen und den Pure direkt Modus aktiviert. Da fiel mir die Kinnlade noch ein Stockwerk tiefer. Ich denke viel weiter runter ging es dann auch wirklich nicht mehr. Ich muss zugeben dass ich beim Auspacken etwas über den 11cm Tiefmitteltöner schmunzeln musste. Der schwarze ca 1,5 cm dicke Ring lässt ihn zwar größer erscheinen, aber das ist akustisch nicht relevant. Als ich die ersten ,,audiophilen“ Stücke abspielte, hatte ich meine Ansicht über die AE100 geändert. Jetzt bekam ich eher etwas Angst. Angst, dass sie meine quadral übertrumpfen. Ich war ziemlich eingehüllt vom Klang. Der Bass war sehr trocken, die Mitten lösten sich gut vom Lautsprecher, sodass die Objekte förmlich in der Luft standen. Der Hochton fügte sich sanft und nicht aufdringlich ins Geschehen ein. Was viel interessanter war, ist die Tatsache dass die Lautsprecher größer klingen als sie tatsächlich sind. Das hat nichts mit dem Bassvolumen zutun, sondern das die Objekte im Raum an ihre richtige Stelle platziert werden. Jetzt musste ich ertsmal eine Nacht schlafen, bis ich zum heutigen finalen Testtag komme.
Fangen wir mit Bass & Drums von Nils Lofgren an. Alle Instrumente lösen sich sehr gut und bei Minute 1:15 hat man das Gefühl, dass das Klatschen hinter einem weg kommt.
Machen wir mit Big in Japan-live von Ane Brun weiter. Hier kommt gleich zu Anfang eine gezupfte Gitarrensaite zu Ohren, was der Lautsprecher mit beachtlicher Präzision ausarbeitet. Auch die Stimme klingt sehr direkt rüber.
Als drittes nehme ich ,,Veto“ von Sohn. Wenn man hier die Augen schließt hat man das Gefühl in einem großen Raum zu sein. Die Stimme scheint, hinter einem auszuklingen. Die Emotionen werden hier exzellent übertragen und der Bass kommt sehr trocken und kontrolliert rüber. Wenn man die Augen öffnet und die kleinen Lautsprecher sieht, läuft es einem kalt den Rücken runter. Ich bin gerührt ! Eine beachtliche Leistung.
Weiter geht es mit,, I was made for loving you “ von Maria Mena. Hier hört man zu Anfang wunderbar das Schleifen der E-Bass Saite. Die Stimme kommt auch hier wieder sehr fein rüber.
Zum Schluss geht es mit,, Never Ever Land“ von Infected Mushroom“ Elektronisch zur Sache. Man wird auch hier vom Diffusen Klang beeindruckt. Ab Minute 1:25 hört man den ersten potenteren Ton mittig und leicht über den Lautsprecher. Die darauf folgenden Töne, die von rechts nach links und umgekehrt hin und her wechseln, sinken gefühlt unter den Lautsprecher bis sie verstummen.
Ich bin immer noch etwas sprachlos aber trotzdem hier mein Fazit.
Der Lautsprecher ist geeignet für kleine bis mittelgroße Räume. So laut und Bass stark wie ein 1,1 Meter hoher Standlautsprecher mit zwei 18cm Bässen kommt er logischerweise nicht. Er ist bis zur deutlich gehobenen Zimmerlautstärke mit Musik in hoher Auflösung sehr gut geeignet. Auch wenn der Tiefmitteltöner gut am arbeiten ist, hat man bis zu einem gewissen Punkt keine hörbaren Verzerrungen, was in der Preisklasse auch nicht selbstverständlich ist. So, ich lausche noch weiter den Klängen der Acoustic Energy AE100.

Wer sich sein eigenes Urteil bilden möchte, auf zum nächsten Händler oder Kontakt mit uns aufnehmen.