What Hi-Fi? Vom Geheimtipp zum Testsieger: Acoustic Energy AE 300²

What Hi-Fi? Vom Geheimtipp zum Testsieger: Acoustic Energy AE 300²

Auf in Pole-Position: Die Acoustic Energy AE 300² ist der neue Maßstab ihrer Klasse.

Die Acoustic Energy Lautsprecher AE300² starten unscheinbar – und landen direkt in der What Hi-Fi-Liste der besten Lautsprecher. Präzise, musikalisch, mitreißend.

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Die Essenz: Acoustic Energy AE 100², AE 300² und AE 500 im Vergleich

Die Essenz: Acoustic Energy AE 100², AE 300² und AE 500 im Vergleich

Einleitung – Drei Kompakte im Generationenverbund

Die britische Lautsprecherschmiede Acoustic Energy ist seit Jahrzehnten dafür bekannt, erstaunlich erwachsene Klangergebnisse aus kompakten Gehäusen zu holen. Mit der aktuellen Generation stellt der Hersteller drei Modelle nebeneinander, die auf den ersten Blick eng verwandt wirken:

  • AE 100²: das Einsteigermodell, klein, erschwinglich, für viele der erste Schritt in ernsthaftes HiFi.
  • AE 300²: die goldene Mitte, mit deutlich mehr Substanz und klanglicher Reife.
  • AE 500: die ambitionierteste Ausbaustufe, mit aufwendigeren Chassis (Carbonfasermembranen) und Anspruch auf höchste Detailtreue.

Getestet wurde im Wechselbetrieb, immer mit identischer Lautstärke, aufgestellt in einem rund 20 m² großen Raum. Als Quelle dienten Rotel-Elektronik und ein Project-Plattenspieler. Gespielt wurde querbeet: Blues, Pop, akustische Instrumentalmusik, detailreiche Aufnahmen.

So ergab sich ein praxisnahes Bild – und sehr schnell ein deutlicher Charakterunterschied der drei Modelle.


Acoustic Energy AE 100² – der erstaunliche Einsteiger

Die AE 100² zeigt eindrucksvoll, wie viel man aus einem kleinen Gehäuse herausholen kann.

Stärken

  • Für die Größe sehr souverän: klare Mitten, angenehme Höhen, kompakt und ausgewogen.
  • Überraschend hohes Spaßpotenzial – gerade bei normaler Zimmerlautstärke.
  • Sehr gute Verarbeitung trotz Folierung, die hochwertig wirkt und kaum als solche erkennbar ist.
  • Preislich attraktiv und damit ideal für junge Hörer oder Einsteiger.

Grenzen

  • Physik bleibt Physik: Tiefbass fehlt spürbar, die Wiedergabe wirkt unten herum leicht beschnitten.
  • Bei komplexen oder dynamisch fordernden Passagen kann der Hochtonbereich etwas angestrengt wirken.
  • Im Vergleich zu den größeren Geschwistern fehlt eine gewisse „Substanz“ – der Raum wirkt kleiner, die Bühne etwas enger.

Fazit AE 100²

Ein sehr gelungener Einstieg, der mehr bietet, als die Größe vermuten lässt. Mit einem kleinen Subwoofer ließe sich das Klangfundament ergänzen, im Grunde genommen ist die AE 100² aber schon allein eine ehrliche, musikalische Box für kleinere Räume. Wer wenig Platz hat und preisbewusst denkt, wird kaum Besseres finden.


Acoustic Energy AE 300² – die goldene Mitte

Beim Wechsel von der 100² zur 300² fiel den Testern sofort auf: Hier passiert ein Sprung, kein Schritt.

Stärken

  • Deutlich tieferer und sauberer Bass, ohne künstlich aufgebläht zu wirken.
  • Sehr ausgewogenes Klangbild: Mitten, Höhen und Bass greifen harmonisch ineinander.
  • Räumlichkeit und Bühnendarstellung gewinnen massiv – Musiker und Instrumente erscheinen körperhaft und greifbar.
  • „Musikalischer Fluss“: Die 300² lädt zum langen Hören ein, ohne zu ermüden.
  • Universell einsetzbar, von Blues über Pop bis zu akustischer Musik – sie macht alles mit, ohne Schwächen zu offenbaren.

Charakter

Die 300² verzichtet auf spektakuläre Effekthascherei. Sie betont weder Bässe noch Höhen künstlich, sondern bietet eine natürliche, organische Musikalität. Gerade darin liegt ihre Stärke: Sie lässt den Hörer in die Musik eintauchen, anstatt ihn mit Einzelheiten zu bombardieren.

Vergleich zur AE 100²

Alles, was der 100² fehlt – Tiefe, Raumgröße, Gelassenheit – liefert die 300² souverän. Es ist der Punkt, an dem die Lautsprecher nicht mehr nach Kompaktbox klingen, sondern erstaunlich erwachsen auftreten.

Fazit AE 300²

Die 300² ist für viele die beste Wahl innerhalb der Serie: groß genug, um ernsthaften HiFi-Ansprüchen zu genügen, aber nicht so kritisch in Aufstellung und Verstärkerwahl wie die 500. Sie verbindet Neutralität mit Musikalität – ein Lautsprecher, der langzeittauglich ist und täglich Freude bereitet.


Acoustic Energy AE 500 – Detailzauberer mit Anspruch

Die AE 500 ist auf dem Papier die Krönung der Serie: Carbonfaser-Chassis, edlere Materialien, feinerer Anspruch. Im Hörtest zeigte sie jedoch einen Charakter, der polarisiert.

Stärken

  • Sehr hohe Detailauflösung: Kleine Nuancen, feine Anschläge oder Obertöne treten klarer hervor als bei 300² und 100².
  • Räumlichkeit wird groß und holografisch abgebildet.
  • Bass reicht tiefer hinab, spielt körperhafter und souveräner.

Grenzen

  • Die Detailfülle kann auch überfordern: Statt Musik als Ganzes zu erleben, ertappt man sich dabei, nur noch auf Einzelheiten zu achten.
  • Die Musikalität wirkt weniger fließend als bei der 300²; manche empfanden sie als „zu analytisch“ oder „mit der Lupe hörend“.
  • In längeren Hörsitzungen kann die AE 500 anstrengend werden – besonders in kleineren Räumen oder mit analytisch abgestimmten Verstärkern.
  • Bassbetonung wirkte bei einzelnen Stücken „zu viel des Guten“, fast überzogen.

Verstärkerwahl entscheidend

Die Tester waren sich einig: Die AE 500 verlangt nach einer sorgfältigen Partnerwahl. Ein neutraler bis sanfter Verstärker (z. B. Röhre) kann sie zähmen und musikalischer machen. Mit hochauflösender, nüchterner Elektronik besteht die Gefahr, dass der Klang zu kühl oder zu grell wird.

Fazit AE 500

Ein Lautsprecher für Detailfanatiker und Analytiker, die jede Facette hören wollen. Wer hingegen Wert auf entspanntes, langes Musikhören legt, findet in der 300² wahrscheinlich die bessere Balance.


Verarbeitung & Haptik

Alle drei Modelle überzeugten durch solide Gehäusequalität und Gewicht. Selbst die günstigste AE 100² wirkt wertig, ihre Folierung ist so sauber ausgeführt, dass man sie fast für Lack halten könnte.
Die AE 300² und AE 500 setzen zusätzlich auf Lackierungen und hochwertigere Terminals. Insgesamt liefern alle drei Modelle eine überdurchschnittlich gute Verarbeitung für ihre Preisklasse.


Gesamtfazit – welche passt zu wem?

  • AE 100²: Für Einsteiger, kleinere Räume, junge Hörer oder Nebenräume. Preis-Leistungs-Knaller, solange man keine Basswunder erwartet.
  • AE 300²: Der Sweet Spot der Serie. Sie bietet die beste Balance aus Musikalität, Tiefe, Räumlichkeit und Langzeittauglichkeit. Für viele dürfte sie der ideale Allrounder sein.
  • AE 500: Für Hörer, die maximale Auflösung, holografische Räume und präzise Detailarbeit suchen – und bereit sind, bei Elektronik und Raumakustik sorgfältig abzustimmen.

Die Essenz in einem Satz

Die AE 100² begeistert als erstaunlicher Einstieg, die AE 300² überzeugt als musikalisch perfekte Mitte, und die AE 500 polarisiert als Detailfetischist – am Ende dürfte die 300² für die meisten Hörer der beste, weil rundeste Lautsprecher sein.

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Composure statt Showeffekte – warum die Acoustic Energy AE300² so begeistern

Composure statt Showeffekte – warum die Acoustic Energy AE300² so begeistern

Warum Alastair Stevenson unbedingt zum Hifihändler musste:

Manchmal liest man ein Review, und spürt sofort dieses Kribbeln.

So spürte der What Hi-Fi?-Chef-Redakteur Alastair Stevenson beim Test des Acoustic Energy AE300² dasselbe Kribbeln.

Ein kurzer Blick ins Fazit bestätigte, dass er unbedingt zum Hifihändler musste, um den Lautsprecher selbst zu hören.

Der Lautsprecher Acoustic Energy AE300² erhielt nicht nur fünf Sterne.

Darüber hinaus überzeugte er vor allem durch seinen Charakter.

Statt Effekthascherei bietet er Balance, Kontrolle und Natürlichkeit.

Er spielt detailreich, musikalisch und angenehm unaufgeregt – mit einer langen Lebensdauer, die man selten findet.

Das Format ist kompakt und die Aufstellung ist unkompliziert.

Zusätzlich fügen sie sich mühelos ins Wohnzimmer ein und liefern Klangqualität, die sonst nur deutlich teurere Lautsprecher bieten.

Fazit: Ein Lautsprecher, der nicht laut auf sich aufmerksam machen muss, um Herzen zu gewinnen – und genau deshalb die seltene Sorte ist, für die man sofort ins Fachgeschäft fährt.

Kompletter Bericht (Hier klicken)

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Neue Referenz in der What Hi-Fi? Acoustic Energy AE 300²

Neue Referenz in der What Hi-Fi? Acoustic Energy AE 300²

„Der König ist tot. Lange lebe der König!“ ? Acoustic Energy AE 300² ist die neue Referenz seiner Klasse in der What Hi-fi?

What Hi-Fi?: Bowers & Wilkins S 603 S oder Acoustic Energy AE 300²

Als Acoustic Energy Anfang des Jahres seinen neuen AE300 Mk2-Kompaktlautsprecher ankündigte, machte das britische Unternehmen deutlich, dass kein einzelnes Teil des neuen Paares sich von der ersten Auflage unterscheidet. Der Lautsprecher bleibt in Form, Material und Verarbeitung unverändert, und diese Konstanz signalisiert Vertrauen in das Produkt.

Damit wird betont, dass alle Kernkomponenten unverändert bleiben, während nur subtile Details angepasst werden könnten. Die Ankündigung unterstreicht die Kontinuität der Qualität und die Zuverlässigkeit der Technik, um Käufer von der Verlässlichkeit der Marke zu überzeugen.

Das hat uns dazu gebracht, uns zu fragen: Könnten sie möglicherweise die B&W 606 S3 ersetzen, die in den letzten zwei Jahren unser Lieblingspaar von Mid-Range-Lautsprechern waren?

Wir konnten endlich Zeit mit dem AE300 Mk2 in unseren Testräumen verbringen.

Das Urteil ist da: Es sind fünf Sterne für diese komplett überholten Lautsprecher.

(…)

Fazit:

Es ist eine große Sache, wenn ein aktueller Favorit geschlagen zu sein scheint. Auf dem Papier ist das genau das hier passiert.

Die sehr fähigen Acoustic Energy AE300 Mk2 Lautsprecher klingen besser. Sie kosten weniger und sind nicht weniger gut gebaut als die preisgekrönten Bowers & Wilkins 606 S3.

Wir würden empfehlen, ihnen Ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

Zur kompletten Inthronisierung! (Hier klicken)

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5 Sterne für Acoustic Energy AE 300² von What Hi-Fi?

5 Sterne für Acoustic Energy AE 300² von What Hi-Fi?

5 Sterne für Acoustic Energy AE 300² von What Hi-Fi? Definitiv talentiert!

„„Acoustic Energy? Das ist ein Name, den wir schon seit geraumer Zeit nicht mehr vorgestellt haben.“
Es liegt nicht daran, dass das Unternehmen in den letzten Jahren keine leistungsfähigen Produkte hergestellt hätte – vielmehr tut es das einfach leiser als viele andere. Andere Lautsprechermarken machen mehr Lärm um sich und investieren deutlich mehr in Marketing und Promotion.

Doch nachdem wir die neuen Acoustic Energy AE300 Mk2 in unserem Testraum begrüßen durften, können wir sagen: Der Aufwand hat sich mehr als gelohnt.

Diese Kompaktlautsprecher der Mittelklasse sind wirklich gut – und definitiv talentiert genug, um ihren Konkurrenten von Marken wie Bowers & Wilkins, Q Acoustics oder Dali ernsthaft Sorgen zu bereiten.“

(…)

Die Leistung der Acoustic Energy AE300 Mk2 ist der Inbegriff eines Slow Burners. Es ist ein Lautsprecher, der sich erst mit der Zeit vollständig erschließt.

Unser erster Eindruck ist der eines soliden, aber wenig auffälligen Lautsprechers.

Doch je länger wir hören, desto mehr empfinden wir den Wechsel zu anderen Lautsprechern in dieser Preisklasse als Rückschritt.

Die Lautsprecher AE300 Mk2 sind abgestimmt und unkompliziert genug, um auch mit Streaming-Verstärkern wie dem Ruark Audio R610 zu funktionieren. Gleichzeitig sind sie detailliert und fähig, den Klanggewinn durch hochwertigere Verstärker wie den Naim Nait XS3 hörbar zu machen.

Natürlich gehen wir davon aus, dass viele AE300 Mk2 in Kombination mit dem erwähnten Arcam A5 oder dem Rega Brio Mk7 betrieben werden – genau auf diese Kombinationen haben wir uns in unserem Testprozess auch konzentriert. Als Quellgeräte kamen der Naim ND555 mit 555 PS DR Netzteil sowie ein Cyrus CDi CD-Player zum Einsatz.

Unabhängig vom Verstärker gibt es an diesen Lautsprechern viel zu mögen: Die AE300 Mk2 spielen kontrolliert und souverän. Selbst bei komplexen Aufnahmen wie Michael Jacksons Off The Wall wirken sie niemals überfordert. Sie liefern eine ausgezeichnete Detailauflösung, die jedoch stets natürlich und unaufdringlich bleibt.

Unsere aktuellen Referenzlautsprecher in dieser Preisklasse sind die Bowers & Wilkins 606 S3, die Musik mit mehr Wucht und zunächst auch etwas mehr Klarheit wiedergeben. Doch bei längerem Hören wird deutlich, dass dieser Eindruck hauptsächlich vom helleren und stärker betonten Hochtonbereich der 606 S3 herrührt.

Die AE300 Mk2 klingen geschmeidiger.

Sie wirken feiner abgestimmt – und letztlich natürlicher.

Jacksons Gesang kommt ausdrucksstark und mitreißend.

Während hohe Frequenzen nicht zischen, wirken sie luftig und glänzend.

Die Dynamik der Acoustic Energy AE300 Mk2 ist ebenfalls beeindruckend.

Das zeigt sich besonders bei energiegeladenen Stücken wie „Burn This Disco Out“.

Wird dieser Song korrekt wiedergegeben, vermittelt er ein Gefühl von unaufhaltsamem Vorwärtsdrang.

Und genau dieses Gefühl transportieren die AE300 Mk2 hervorragend.

Rhythmen haben Drive.

Der Bass ist außergewöhnlich kontrolliert und präzise.

Diese Kompaktlautsprecher erzeugen nicht die tiefsten Bässe ihrer Klasse, doch das, was sie liefern, ist ausgewogen, präzise und flink. In Anbetracht der typischen Raumgrößen und Aufstellungen, in denen sie eingesetzt werden, ist das eine sinnvolle Abstimmung.

Beim Wechsel zu einem ganz anderen Musikgenre – Gustav Holsts „Die Planeten“ – zeigen sich die AE300 Mk2 von ihrer feinsinnigen Seite. Sie punkten mit ausgewogener Tonalität und der Fähigkeit, Klangfarben und Instrumententexturen detailreich darzustellen. Sie fördern eine Vielzahl an Informationen zutage und präsentieren diese geordnet und mit Raffinesse. Sie behalten auch bei den wuchtigen Crescendi in „Mars“ die Kontrolle und vermitteln gleichzeitig die majestätische Größe von „Jupiter“ mit ausreichend Autorität.

Die Räumlichkeit (Stereo Imaging) ist für diese Preisklasse überdurchschnittlich gut, und die Klangbühne ist klar gestaffelt. Bemerkenswert ist, dass man mit geschlossenen Augen die Lautsprecher kaum orten kann – ein deutliches Zeichen für die effektive Gehäusekonstruktion mit Dämpfungsschichten sowie die wohlüberlegte Abstrahlcharakteristik dieser Boxen.“

Fazit:

„Die Acoustic Energy AE300 Mk2 treten gegen starke Konkurrenz an, doch wir sind der Meinung, dass ihre kontrollierte und detailreiche Wiedergabe ihnen sehr zugutekommt. Sie überfordern sich nicht selbst, sondern liefern stattdessen einen ausgewogen abgestimmten Klang, der genreübergreifend überzeugt und mit unterschiedlichster Elektronik hervorragend harmoniert.

Wenn du auf der Suche nach einem Paar Kompaktlautsprecher in dieser Preisklasse bist, solltest du diese ganz oben auf deine Liste setzen.“

Zum Test (hier klicken!)

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Echter Geheimtipp: Acoustic Energy AE 300² bei Utilitarian TV

Echter Geheimtipp: Acoustic Energy AE 300² bei Utilitarian TV

Produkt-Highlights

Entdecken Sie den Lautsprecher Acoustic Energy AE300². Zusätzlich bietet er verbesserte Gehäuseverstrebung, bessere Frequenzweichen und verfeinerte Treibertechnologie, übernommen aus einem Flaggschiff-Design.

Utilitarian TV, ein Lautsprecher, hat es so gesagt. Er hat aber mehr zu sagen: „Ich kann nicht aufhören, zuzuhören!“

Acoustic Energy AE300² – Kompaktlautsprecher mit Charakter

Die AE300² liefern ein Klangbild, das sofort überzeugt – warm, ausgewogen und detailreich.

Darüber hinaus basiert die Technik auf trickle-down Technologie aus der High-End-Serie Corinium (z. B. Papier-Kokosfaser-Membran & Waveguide-Hochtöner). Die Lautsprecher liefern damit erstaunlich präzise und kontrollierte Bässe.

Ob Bob Marley, Level 42 oder Jean-Michel Jarre – diese Lautsprecher meistern jedes Genre mit Spielfreude, Musikalität und beeindruckender Raumabbildung. Ideal für kleine bis mittelgroße Räume, auf Standfuß oder im Nahfeld – und ohne zwingenden Subwoofer-Bedarf.

Für rund 800–900 € bekommt man hier keinen neutralen Studio-Monitor.

Stattdessen ist es ein ausdrucksstarker Musikvermittler mit audiophilem Anspruch, der Lautsprecher überzeugt – ein echter Geheimtipp im Kompaktformat.

Außerdem hört ihr bitte mal ins Video rein.

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Musica & Som: Acoustic Energy AE 100² = Viel Klang für wenig Geld

Musica & Som: Acoustic Energy AE 100² = Viel Klang für wenig Geld

Warum der Música & Som Bericht kein Test ist & doch viel Klang bedeutet.


Acoustic Energy AE100²: Viel Klang für wenig Geld

Dieser Artikel ist kein Test der Acoustic Energy AE100² Lautsprecher. Es ist eine Schilderung eines Nutzungsszenarios, das sinnvoll sein mag. Die Devise lautet: acoustic energy ae100² lautsprecher als Beispiel im Text.

Meine Freunde wissen, dass ich Anlagen gerne habe. Zudem begann meine HiFi-Reise in den 80er-Jahren. Ich würde mich nicht als Audiophilen im klassischen Sinn bezeichnen. Ich mag es, ein gutes System zu besitzen. Zudem habe ich nie Unsummen für High-End ausgegeben.

Zudem neige ich dazu, Geräte viele Jahre lang zu behalten. Allerdings tausche ich irgendwann mehrere Komponenten auf einmal aus. Das letzte Mal liegt über 15 Jahre zurück. Vor 48 Stunden bestand mein System aus mehreren Komponenten. Dazu gehörten der Denon DP59L Plattenspieler, der Ortofon 2M Blue Tonabnehmer, der Cambridge Audio Azur 650BD Universalplayer, die Rotel Vor-/Endstufen-Kombination aus der 06er-Serie (RC-06 und RB-06), der Pro-Ject Audio Phono Box Phono-Vorverstärker und ein Paar Jamo Concert 8 Lautsprecher (auch bekannt als D830). Der Plattenspieler ist das älteste Stück – das einzige Überbleibsel aus den 80ern, wenn auch mit modernem Tonabnehmer. Die Rotel-Kombi gehört auch schon ewig zum Inventar (von der Marke längst abgekündigt). Nur der Defekt der integrierten Phono-Sektion brachte mich dazu, die Phono Box dazwischenzuschalten. Zwischenzeitlich war auch mal ein Tascam CD-RW900SL CD-Recorder Teil des Systems – bis dessen Laufwerk den Geist aufgab. Die Lautsprecher – 1997 mit dem EISA-Preis für „beste Lautsprecher“ ausgezeichnet – habe ich erst später günstig beim portugiesischen Vertrieb gekauft, der noch ein letztes, verschollenes Paar im Lager fand, Jahre nach Einstellung des Modells. Und ja, das war noch die Zeit, als „Made in Denmark“ draufstand!


Ein Raum, ein System

Rein von den Komponenten her ist das kein schlechtes System. Es ist eher bescheiden, aber ausgewogen. Damals waren einige Bausteine teuer, zum Beispiel der Plattenspieler. Andere Bausteine waren Schnäppchen. Sie hätten aber noch Geld gekostet, zum Beispiel die Lautsprecher. Natürlich hängt alles davon ab, was ich persönlich für HiFi ausgeben will.

Das Problem ist, dass Systeme nicht im luftleeren Raum existieren. Sie müssen in einem konkreten Zimmer spielen, und die Bedingungen sind nicht immer ideal. So auch bei mir: Das größte Kompromissfeld sind die Lautsprecher.

Früher standen sie auf ordentlichen Ständern. Seit einer Wohnzimmerrenovierung stehen sie oben auf einem Regal vom IKEA. Darin steckt auch die Elektronik. Das ist nicht nur statisch ungünstig, sondern auch zu niedrig in Relation zur Hörposition. Gute zwanzig Zentimeter höher müssten sie eigentlich stehen. Aber, wie man so sagt: Es ist eben, wie es ist.


Was sich kürzlich änderte

Die Veränderung zwang mich zum Abschied von meinen geliebten Jamo. Der Fernseher wechselte: 75“ Samsung wich einem 85“ TCL (Testbericht folgt). Das Display hängt an der Wand hinter den Lautsprechern. Doch mit dem größeren Bildschirn standen die Boxen vor dem TV.

Die Lösung berücksichtigte häusliche Logistik (inklusive WAF). Sie bestand darin, die Jamo gegen kleinere Lautsprecher auszutauschen. Gesucht war etwas mit maximal 30 cm Höhe, deutlich kompakter als die Jamo.


Lautsprecher nach Maß?

Ja, genau: mein Hauptkriterium war schlicht die Größe. Zusätzlich muss ein Lautsprecher nicht groß sein, um Qualität zu bieten. Die Physik kennt keine Gnade. Außerdem haben kleine Boxen naturgemäß Grenzen – kleinere Treiber, geringeres Gehäusevolumen, eingeschränkter Tiefgang. Doch nicht alles hängt an den Maßen. Daher liegt es am Hersteller, Materialien, Bauteile und clevere Lösungen die Limits bestmöglich zu kompensieren. So landete meine engere Wahl schließlich bei den Acoustic Energy AE100². Über Exaudio, den portugiesischen Vertrieb, ließ ich mir die Verfügbarkeit bestätigen. Dann nahm ich sie gestern mit nach Hause. Nicht ohne Bauchgrummeln. Denn klar: Ich rechnete mit klanglichen Einbußen. Schließlich ersetzte ich Lautsprecher, die einst über 1000 € kosteten. Inflationsbereinigt liegen sie heute bei etwa 1800 €, doch das Paar kostete nur 349 €. Gleichzeitig hoffte ich, dass 30 Jahre technischer Fortschritt den Unterschied doch etwas abfedern könnten.

Mehr fürs Geld

Doch auf das, was dann passierte, war ich nicht vorbereitet.

Am Vorabend hatte ich noch einmal meine Lieblingsplatten mit den Jamo gehört – eine Art Abschied.

Am nächsten Tag installierte ich die Acoustic Energy.

Übrigens sagte sie: „Was für unscheinbare Lautsprecher!“

Glücklicherweise blieb die „Unscheinbarkeit“ auf die Optik beschränkt.

Schon der erste Track – Come On Home vom Everything But The Girl-Album Baby, The Stars Shine Bright – zeigte die Überraschung.

Neun Sekunden nach dem Streichersatz setzt die Rhythmusgruppe ein.

Der Moment der Wahrheit: Gibt’s echte Bässe oder nur Andeutungen?

Und siehe da: nicht nur echter Tiefgang, sondern präziser und sauberer definiert als bei den Jamo.

Wohlgemerkt, in derselben ungünstigen Aufstellung.

Auch die Bühne war klarer umrissen.

Die Stimme von Tracey Thorn stand kristallklar im Raum.

Ein weiteres Beispiel: Peel Me A Grape von Diana Krall (Love Scenes).

Wenige Instrumente, intime Stimmung – die AE100² lieferten ein klares, differenziertes Klangbild.

Mit sauberer Staffelung, realistischer Basspräsenz und einer Stimme, die direkt im Raum stand.

Vintage vs. Moderne

Allerdings erspare ich euch weitere Beispiele – entscheidend ist: In keinem Fall schnitten die Jamo besser ab. Im Gegenteil: Die 349 € teuren Acoustic Energy wirkten in jeder Hinsicht überlegen. Und zwar nicht relativ zum Preis, sondern absolut.

Ich hatte gehofft, dass 30 Jahre Entwicklung einiges wettmachen. Allerdings hätte der Unterschied so eindeutig ausfallen würde, hätte ich nie gedacht.

Darüber hinaus zeigt es: Die oft romantisierte Vorstellung, „Vintage sei immer besser“, blendet leicht aus, dass moderne Technologie vieles entscheidend verbessert hat. Das soll nicht heißen, dass Vintage schlecht ist – es gibt großartige Klassiker, die heute noch Maßstäbe setzen. Aber eben nicht immer. Auch nicht, wenn man ein dänisches Mittelklassemodell mit einem chinesischen Einsteigermodell vergleicht.


Schlussgedanke

Warum dies kein „richtiger Test“ der AE100² ist? Weil der Vergleich nur in meinem persönlichen Setup und unter nicht idealen Bedingungen stattfand.

Darüber hinaus hätte eine neutrale, professionellere Umgebung vielleicht zu differenzierteren Ergebnissen geführt.

Außerdem sei eines klar: Hört euch die AE100² an. Daher wette ich, dass ihr genauso positiv überrascht seid wie ich. Und feststellen, dass es nicht viel Geld braucht, um richtig guten Klang zu bekommen.

Zum komplette Test (hier klicken!)

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The Ear zu Besuch auf der NWA 2025 – Im Fokus: Acoustic Energy AE1 40th Anniversary

The Ear zu Besuch auf der NWA 2025 – Im Fokus: Acoustic Energy AE1 40th Anniversary

Chris von the ear zu Besuch auf der North West Audio Show 2025

„Als ich zu Besuch war, präsentierte Acoustic Energy mit Stolz ihre neuen Kompaktlautsprecher AE1 40th Anniversary.
Sie hatten diese mit einer Quelle und Verstärkern kombiniert, die ihren Ursprung in den Achtzigern haben – konkret mit einem sehr ansprechenden Mitchell Gyrodec Plattenspieler und Verstärkern von Exposure.“
Danke an Chris fürs vorbeischauen!

Zum kompletten Bericht (hier klicken!)

Wie alles begann: Die verrückte Gründungsgeschichte von Acoustic Energy

Wie alles begann: Die verrückte Gründungsgeschichte von Acoustic Energy

Adam Rayner liest seinen Artikel über die Entstehung des AE1-Lautsprechers von Acoustic Energy.

Eine Geschichte über Roadie-Leben und Rock’n’Roll in den Achtzigern, Decca-Navigation und Reggae-kräftigen BASS!

Geschrieben für Acoustic Energy – denn er war ihr erster Produktionsleiter.

Er hat die Lautsprecher selbst gebaut und dabei entdeckt, dass er ein so gutes Gehör hat, dass er später einmal Lautsprecher-Tester werden konnte.

Es war in den wilden 80ern, als Rock’n’Roll noch richtig laut war. Phil Jones, ein leidenschaftlicher Bassist und Tüftler, wollte Boxen bauen, die nicht nur laut sind, sondern Herz und Seele haben. Durch einen kuriosen Zufall landete er bei einem kaputten 15″-Basslautsprecher, den er mit viel zu viel Epoxidharz flickte – eigentlich ein Fehler. Doch daraus entstand eine revolutionäre Idee: extrem steife, beschichtete Aluminium-Membranen.

Phil erkannte, dass solche Membranen ultrasteif, aber dünn sein konnten – mit einer harten Anodisierungsschicht fast so widerstandsfähig wie ein Rubin. So entstand der legendäre AE1-Treiber: klein, unglaublich kräftig, extrem verzerrungsarm – und mit einem Klang, der selbst erfahrene Studiomenschen Gänsehaut machte.

Das Team baute die ersten AE1 in einer kleinen Werkstatt, testete jede Weiche, jedes Chassis, hörte auf jedes Detail. Phil hatte gelernt: echte Magie entsteht nicht nur aus Technik, sondern aus Leidenschaft – und einem Schuss Wahnsinn.

💡 Der Clou: Die Boxen blieben kühl, selbst bei brachialer Leistung – keine Power-Compression, keine klanglichen Einbrüche. Auch kleine Gehäuse konnten so spielen wie große – mit Druck, Präzision und dieser einmaligen Live-Energie.

Von legendären PA-Boxen für Reggae-Clubs bis zu High-End-Regalboxen fürs Wohnzimmer war es ein wilder Weg. Doch die DNA blieb: unbändige Musikalität, Detailreichtum und das Ziel, Musik nicht nur zu hören, sondern zu fühlen.

Heute, 40 Jahre später, feiert Acoustic Energy diese Anfänge mit einer AE1 40th Anniversary Edition – und bleibt der Idee treu, dass Lautsprecher mehr sein können als nur Technik: ein Stück Emotion, geboren aus Neugier, Handwerk und Rock’n’Roll.

Danke Adam!

Hifi Pig zu Besuch: Acoustic Energy auf der NWA Show

Hifi Pig zu Besuch: Acoustic Energy auf der NWA Show

Vom 20-21. Juni fand die North West Audio Show statt. Hifi Pig besuchte uns uns und hat die erste spielfähige AE1 40th Anniversary im Bild festgehalten.

„Dies war der erste öffentliche Auftritt ihres AE1 40th Anniversary Lautsprechers. Diese waren kombiniert mit einem Michell Gyrodec Plattenspieler, einem Exposure VII Vorverstärker und einer VIII Endstufe.

Auch dies ist wieder ein kleiner Lautsprecher mit großem Klang. Dank der Bassreflexöffnungen auf der Vorderseite konnten sie etwas näher an der Rückwand aufgestellt werden. Diese Lautsprecher hatten keinerlei Probleme, den Raum mit einem vollen und zugleich ausgewogenen Klang zu füllen.

Danke an Oscar von Hifi Pig fürs Vorbei kommen!

Der erste Teil des Messeberichts. (Hier Klicken!)

Außerdem ist der Lautsprecher anhörbar und kaufbar beim kompetenten Hifihändler in deiner Nähe.